Ebow

Ebow

Nominiert als Bester Act 2020

Erstmals Aufmerksamkeit auf sich ziehen, konnte Ebow durch Guerilla-Auftritte im Münchner Bahnhofsviertel, unter anderem in Waschsalons, Supermärkten oder der Straßenbahn. Auf die ersten Reaktionen der Presse (SZ, BR, etc.) folgten zahlreiche Live-Auftritte. Mit dem selbstproduzierten, halbstündigen Video-Mixtape "Habibi's Liebe und Kriege" verortete sich Ebow zwischen Hip-Hop und orientalischen Klängen und verpackte soziale Realität in angriffslustige Texte, die von Geschlechterrollen in der türkischen Community, falschem Patriotismus bis hin zum Thema Waffenhandel reichen.
Heute tritt die in Berlin und Wien lebende und arbeitende Künstler*in zwar auf konventionellen Bühnen auf, ihre Message aber bleibt provokant und politisch. Solo, aber auch als Mitglied der Gaddafi Gals, rappt sie u.a. gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie, für eine offene, solidarische und gleichgestellte Gesellschaft.

2013 erschien ihr Debütalbum „Ebow“ auf Disko B. Der Nachfolger „Komplexität“ war im November 2017 ihr erstes auf Problembär Records und sollte inhaltlich und musikalisch der Diversität unserer Gesellschaft Rechnung tragen. Ihr neues Album „K4L“ widmet sich hingegen den Gemeinsamkeiten und jenen Dingen, die uns alle verbinden.

Foto: ​Ina Aydogan